Häufig gestellte Fragen von Katzenbesitzern zum Thema Ernährung – beantwortet von unseren Katzenexperten. Alle Infos zu Kitten und ihrer gesunden Ernährung finden Sie in unserer KittenWelt.

Was tun bei heiklen Fressern?

Manche Katzen lieben beim Fressen die Abwechslung – und zwar Bissen für Bissen. Versuchen Sie doch einfach einmal zwei oder drei Sorten Happy Cat miteinander gemischt anzubieten. Zum Mischen eignen sich übrigens auch bei einem Senior oder bei einem heiklen Kätzchen die leckeren Happy Cat Adult-Sorten. Davon dann einfach eine kleine Menge einmischen.

Was ist die richtige Futtermenge?

Die Futtermengenangaben werden rein rechnerisch ermittelt und beziehen sich auf die Tagesration. Sie können nur „Empfehlungen“ sein, denn für den Bedarf ist bei der Katze neben der körperlichen Aktivität auch der individuelle Stoffwechsel entscheidend. Bei Gewichtsproblemen muss die Futtermenge deshalb ggf. auch bei „fettarmen“ Produkten reduziert werden. Sehr schlanke und aktive Katzen dürfen dagegen oft etwas mehr bekommen. 

Ist Trockenfutter schädlich für Katzen?

Die Vorfahren unserer Hauskatzen lebten in der Wüste. Um der Gefahr eines zu hohen Wasserverlustes entgegenzuwirken und Körperwasser zu sparen, hatten sie die Fähigkeit, ihren Harn stark konzentrieren zu können. Auch die heutigen Katzen haben diese körperliche „Besonderheit“ nicht verloren. Das erklärt, warum Katzen – im Vergleich zu anderen Tierarten – sehr häufig von Harnwegserkrankungen (z. B. Harnsteinen) betroffen sind. 

Eine ausreichende Wasseraufnahme und eine im Proteingehalt und Mineralstoffgehalt optimal angepasste Nahrung können jedoch Harnwegserkrankungen vorbeugen und schonen zudem die sehr empfindlichen Nieren der Katze. Dabei ist es fast egal ob es sich um Trockenfutter oder Nassfutter handelt. Von den meisten Katzenhaltern wird jedoch ohnehin eine Mischfütterung praktiziert. Das bedeutet, dass sie ihren Samtpfoten sowohl Nassfutter als auch Trockenfutter anbieten und so die Vorteile beider Fütterungsarten kombinieren (siehe „Mischfütterung“). 

Trockenfutter sollte allerdings unbedingt - wie die Happy Cat Produkte – einen geeigneten Zusatz enthalten, der bewirkt, dass der pH-Wert des Urins im optimalen Bereich bleibt. Damit – zusammen mit der Bereitstellung von Trinkwasser - kann einer gefährlichen Harnsteinbildung durch Struvit vorgebeugt werden. 

Katzen haben einen ungefähren Wasserbedarf zwischen 55ml und 70ml pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Menge wird allerdings in vielen kleinen Einzelportionen aufgenommen. Eine Katze trinkt im Durchschnitt zehn bis zwölf Mal pro Tag. Die Wassermenge, die aufgenommen wird, ist abhängig von der Trockensubstanz des Futters: im Durchschnitt ca. 2 bis 2,5ml Wasser pro Gramm aufgenommener Trockensubstanz. 

Manche Katzen nehmen auch gerne eingeweichte Kroketten an. Dabei sollte – wie beim Nassfutter auch - unbedingt auf die Futtertemperatur geachtet werden! Katzen mögen weder extrem warmes noch kaltes Futter. Sie bevorzugen ein Futter, das körperwarm temperiert ist (circa 38, 5° C). Dies erscheint logisch, wenn man beachtet, dass die Katze ein Jäger ist und ihre Beutetiere meist „Warmblüter“ sind.

Um eine ausreichende Wasseraufnahme zu gewährleisten, sind folgende Punkte zu beachten:

  • Die Katze sollte immer Zugang zu frischem und sauberem Wasser haben.
  • Ideal sind mehrere Wassernäpfe in der Wohnung. Diese sollten leicht zugänglich sein.
  • Katzen trinken am liebsten aus Glas-, Metall- oder Porzellangefäßen.
  • Der Mindestabstand zwischen Wassernapf und Katzentoilette sollte einen halben Meter betragen!
  • Ein Abstand von mindestens zwei Meter zwischen Wassernapf und Futternapf ist sinnvoll – Manche Katzen sehen sonst das Wasser als „geschmackloses“ Futter an und trinken es nicht.
  • Einige Katzen trinken lieber fließendes Wasser. Hier ist ein Trinkbrunnen sinnvoll. 
  • Kranke und erschöpfte Tiere neigen dazu, die Wasseraufnahme dramatisch zu reduzieren. 
  • Trinkt die Katze auffallend wenig, so sollte zusätzlich zum Trockenfutter auch Nassfutter guter Qualität angeboten werden. Dies kann bei Bedarf auch mit etwas warmem Wasser „gestreckt“ werden, damit mehr Flüssigkeit aufgenommen wird.
  • Ein wenig ungesalzener und ungewürzter Fleischbrühe oder ein paar Tropfen Thunfischsaft helfen die Schmackhaftigkeit des Wassers generell zu erhöhen.

Wozu ist eine hohe Verdaulichkeit wichtig?

Eine besonders hohe Verdaulichkeit gewährleistet, dass die Nährstoffe in der Nahrung vom Körper leicht aufgenommen werden können und ohne aufwendige Verdauungs- und Umbauprozesse für Stoffwechsel-vorgänge im Körper zur Verfügung stehen. Je höher die Verdaulichkeit, umso weniger „Stoffwechselend-produkte“ bleiben als „Abfall“ zurück, der den Körper belasten könnte. Daher ist eine hohe Verdaulichkeit besonders für sensible Tiere äußerst wichtig. Je höher die Qualität der verwendeten Rohstoffe ist, umso höher ist die Verdaulichkeit des Futters – und dementsprechend auch die Qualität des Futtermittels selbst. Einen weiteren sehr bedeutenden Einfluss auf die Verdaulichkeit hat das Herstellungsverfahren: So sind extrudierte Produkte (Kroketten) deutlich höher verdaulich als Quetschflocken (vergleichbar mit unserem „Frühstücksmüsli")

Warum ist die Proteinvielfalt in der Nahrung wichtig?

In der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde ist kaum eine Tierart erhalten geblieben, die überwiegend auf ein einziges Nahrungsmittel angewiesen ist. Denn: fällt diese Nahrungsquelle durch widrige Umständen aus, dann ist dieses Tier hochgradig gefährdet auszusterben (Pandabär –  Bambus). Besonders „Räuber“ haben - durch ihre kräftezehrende  Lebensweise  - hohe Anforderungen an ihre Nahrung. Um das Überleben eines „Räubers“ zu sichern, ist es daher ganz wesentlich, dass ihm eine möglichst große Vielfalt an Beutetieren zur Verfügung steht. Das sichert dem Räuber nicht nur die generelle Deckung seines Bedarfs - auch wenn eine Art Beutetiere nicht verfügbar ist -, sondern sorgt zudem für eine optimale Vielfalt an Aminosäuren und Fettsäuren. Eine derart ausgewogene Nahrung ist auch für die Katze die beste Grundlage um einem Mangel vorzusorgen, die Leistungsfähigkeit des Organismus zu sichern und gesund alt zu werden.

Wie kann man Trockenfutter und Nassfutter am besten vergleichen?

Ein aussagekräftiger Vergleich der Nährstoffgehalte von Trockenfutter und Nassfutter ist nur über die Ermittlung der „Trockensubstanz“ – also der Mengen an Nähstoffen in 100% getrocknetem Zustand - möglich, da Trockenfutter und Nassfutter einen deutlich unterschiedlichen Wassergehalt haben.

Beispiel:  

Vergleich der Phosphor- und Proteingehalte zweier Nierendiäten, A (Trockenfutter) und B (Nassfutter).

Nierendiät A (Trockenfutter)

enthält 10% Feuchtigkeit (=Wasser), 0,45% Phosphor und 24% Rohprotein.
100% Originalfutter - 10% Wasser = 90% TS (Trockensubstanz = trockene Bestanteile)

0,45% Phosphor : 90 (TS) x 100 = 0,5% Phosphor in der TS
24% Protein : 90 (TS) x 100 = 26,6% Protein in der TS

 

Nierendiät B (Nassfutter)

enthält 71,5% Feuchtigkeit (=Wasser), 0,15% Phosphor und 8% Rohprotein.
100% Originalfutter - 71,5% Wasser = 28,5% TS (Trockensubstanz = trockene Bestanteile)

0,15 % Phosphor : 28,5 (TS) x 100 = 0,53 % Phosphor in der TS
8% Protein : 28,5 (TS)  x 100 = 28,1 % Protein in der TS 

Die Nierendiät B (Nassfutter) enthält also tatsächlich mehr Phosphor und Protein, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Was ist „Mischfütterung“?

Von Mischfütterung spricht man, wenn dem Vierbeiner unterschiedliche Zubereitungen von Tiernahrung, z.B. sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter oder Selbstgekochtes etc. angeboten werden.

Die Intention des Tierfreundes ist es dabei, seiner Samtpfote mehr Abwechslung bieten zu können. Nicht selten steckt dahinter auch der Wunsch Rohfütterung (BARFen) oder selbstgekochte Rationen zu einem Teil in den Futterplan zu integrieren ohne größere Risiken einer Mangel- oder Überversorgung eingehen zu müssen.

Während man früher dieser Art der Nahrungsgestaltung ablehnend gegenüber stand und glaubte, dass es für die Vierbeiner bekömmlicher sei konsequent eine Nahrungsart anzubieten, weiß man heute, dass es keineswegs automatisch zu Verdauungsproblemen führt wenn „Miezi“ einen vielfältigen Futterplan hat. 

Sicher ist sicher!

Wie man einen individuellen Futterplan bei einer Mischfütterung aufbaut, ist ganz von den Bedürfnissen der Katze und der gewählten Futterart abhängig. Ein hochwertiges, optimal ausbilanziertes Alleinfutter – trocken oder nass – bietet die größtmögliche Sicherheit. Diese beiden Futterarten können daher problemlos  wechselweise gefüttert werden. Idealerweise sollten die Basisfuttersorten und deren Mengen möglichst genau nach dem tatsächlichen Bedarf der Katze – ihres Alter, ihrer Aktivität, spezieller gesundheitlicher Besonderheiten - ausgewählt werden. Wer plant langfristig in größerem Umfang selbst zusammengestellte Rationen (egal ob roh oder gegart) anzubieten, sollte daher eine genaue Rationsberechnung erstellen lassen, denn nur so ist man auf der sicheren Seite, wenn es um „Miezi‘s“ optimale Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen geht. Wird überwiegend ein Alleinfutter verwendet, kann man zumindest  ab und an auch mal ohne schlechtes Gewissen eine Mahlzeit selbst zusammenstellen. 

Aufgepasst!

Damit die Katze auf ihre Kosten kommt und diese Abwechslung auch genießen kann, werden die Futterarten nicht gemischt angeboten, sondern getrennt - beispielsweise morgens Trockenfutter und abends Nassfutter. Verdauungssensible Tiere tun sich oft schwer dabei sich täglich mehrmals die Woche auf eine andere Futtersorte einzustellen. 

Hier ist es ratsam entweder bei einer einzelnen Sorte zu bleiben, die die Samtpfote sehr gut verträgt, oder aber von vorne herein eine Mischung der gewünschten Futterarten anzubieten. Auch beim Allergiker sollte man Vorsicht walten lassen und nicht zu viele unterschiedliche Komponenten in den Futterplan aufnehmen. Denn: Gibt es Probleme, wird es äußerst schwierig die tatsächliche Ursache herauszufinden!   

Und so geht’s…

Hochwertiges Trockenfutter bringt auf Grund des geringen Feuchtigkeitsgehaltes viele gut ausbilanzierte Nährstoffe - optimal abgestimmt auf Alter und Bedarf - in konzentrierter Form in den Futterplan. Gute Nassfutter und selbstzusammengestellte Mahlzeiten bestechen durch beste Akzeptanz und die große Menge in der man sie verfüttern kann. Das kommt vom hohen Wasseranteil. Dafür halten sie nicht so lange satt… Mischt man beides, so hat man die Vorteile von beiden. 

Die perfekte Auswahl an optimal zusammengestellten Trockenfutter-Rezepturen bietet das Happy Cat Sortiment. So bekommt jeder Vierbeiner genau was er braucht und kann sich über reichlich Abwechslung freuen… 

Die jeweiligen Mengenanteile „trocken“ und „nass“ werden dabei ganz nach dem individuellen Bedarf und der Stoffwechselveranlagung des Vierbeiners gestaltet. Als Berechnungsgrundlage dienen die Fütterungsempfehlungen beider Futterarten. Bei wenig Bewegung oder Neigung zu Übergewicht müssen die Futtermengen generell etwas gekürzt werden. Bei Nassfutter ist dann wichtig auf einen niedrigen Fettgehalt (maximal 1 % Rohfett) zu achten. Bei lebhaften Tieren mit regem Stoffwechsel und viel Bewegung ist eventuell meist eine etwas höhere Futtermenge möglich. Leckerchen oder Snacks müssen von der Tagesration abgezogen werden! 

Beispiel: 

Ausgewachsene Katze, 4,5 kg Körpergewicht, Normalgewicht, normale Aktivität, 3 Mahlzeiten täglich 

Fütterungsempfehlung bei alleiniger Fütterung von Happy Cat Sensitive Land-Geflügel         

 

60 g/Tag = 3 Mahlzeiten á 20 g

 

Fütterungsempfehlung bei alleiniger Fütterung des Nassfutters XY                                 

 

360g/Tag = 3 Mahlzeiten á 120g

 

Mischfütterung: 2 x täglich je 1/3 Portion Trockenfutter + 1 x täglich  1/3 Portion Nassfutter:

Morgens und abends je 20 g Trockenfutter, mittags 120 g Nassfutter  

Warum ist Hundefutter für Katzen ungesund?

Die Katze ist deutlich mehr auf tierisches Eiweiß angewiesen als der Hund. Sie hat aber noch weitere Stoffwechselbesonderheiten: Sie benötigt beispielsweise deutlich mehr Vitamin A und Taurin als der Hund. Zu wenig Vitamin A kann unter anderem zu Wachstums- und Sehstörungen führen. Eine Unterversorgung mit dem wichtigen Eiweißbaustein Taurin verursacht nicht selten Herzschwäche und Blindheit. Eine Katze, die Hundefutter bekommt, ist also nicht ausreichend mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt.  

Wenn Hund und Katze gemeinsam in einem Haushalt leben, ist es natürlich nie ganz ausgeschlossen, dass der eine vom Futter des anderen nascht. Geschieht dies nur hin und wieder in kleinen Mengen, ist das kein Problem. Es sollte aber gesichert sein, dass jeder hauptsächlich die für ihn optimal zusammengestellte Nahrung erhält. Man sollte deshalb den Katzennapf erhöht aufstellen - z.B. auf dem Fensterbrett oder einem Kratzbaum. Den Hund füttert man idealerweise zu festgelegten Zeiten und stellt übrig gebliebenes Futter weg. Feste Fütterungszeiten sind übrigens eine sehr gute erzieherische Maßnahme, um heikle Hunde zu „kurieren“.

Ist Getreide schädlich für die Katze?

Auch wenn die Katze sehr viel stärker als der Hund auf tierisches Eiweiß in der Nahrung spezialisiert ist, heißt das nicht zwingend, dass sie keine Kohlenhydrate verträgt. Sind die Kohlenhydrate hoch aufgeschlossen und liegen dadurch in einer sehr gut verwertbaren Form vor, so sind sie sehr gut für die Katze nutzbar – sogar bis zu einer Menge von über 40 % in der Rezeptur - ganz egal ob es sich um Getreide oder eine alternative Kohlenhydratquelle wie Kartoffel handelt. Nur, wenn tatsächlich eine Allergie oder Unverträglichkeit gegen Getreide vorhanden ist, ist es sinnvoll auf Getreide zu verzichten. Eine echte Lebensmittelallergie ist allerdings deutlich seltener als landläufig angenommen.

In der Zucht sind Kohlenhydrate sogar besonders wichtig: sie dienen bei säugenden Katzen als Ausgangsprodukt für die Milchzuckerproduktion. Selbst wenn besonders eiweißreich gefüttert wird, können Kohlenhydrate die Milchleistung  deutlich verbessern.  Trockenfutter ist daher wegen seines – gegenüber Nassfutter - deutlich höheren Kohlenhydratanteils eine wichtige Basisnahrung für Zuchtkatzen. 

Es gibt jedoch noch einen weiteren wesentlichen Vorteil eines gewissen Gehaltes an Kohlenhydraten im Futter: Kohlenhydrate ermöglichen eine Einsparung von Protein (Eiweiß) und Fett im Futter, das sonst zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels und als Energiequelle benötigt würde. Dadurch kommt man im Futter mit moderateren Mengen an Eiweiß und Fett aus. So können die Stoffwechselorgane Leber und Niere entlastet und deren Leistungsfähigkeit langfristig unterstützt werden. Besonders viel „Fleisch“ ist also gar nicht nötig und auch nicht generell sinnvoll für Katzen.

Wie hoch ist der Fleischanteil im Futter?

Der Begriff "Fleischanteil" ist leider nicht geschützt und auch nicht „wissenschaftlich“ definiert. Das ist ähnlich wie beim Begriff "Leicht", der ja z.B. bei Joghurt auch "fettreduziert", "kalorienarm" oder "schaumig aufgerührt" bedeuten kann. Am Seriösesten, ist es den „Fleischanteil“ als den Anteil tierischen Proteins am Proteingehalt der Gesamtrezeptur zu „definieren“. Das wären dann – je nach Rezeptur und Ersatzbereich - bei den Happy Cat Adult-Sorten zwischen 76 und 87%.

Wozu ist eine hohe Verdaulichkeit wichtig?

Eine besonders hohe Verdaulichkeit gewährleistet, dass die Nährstoffe in der Nahrung vom Körper leicht aufgenommen werden können und ohne aufwendige Verdauungs- und Umbauprozesse für Stoffwechsel-vorgänge im Körper zur Verfügung stehen. Je höher die Verdaulichkeit, umso weniger „Stoffwechselend-produkte“ bleiben als „Abfall“ zurück, der den Körper belasten könnte. Daher ist eine hohe Verdaulichkeit besonders für sensible Tiere äußerst wichtig. Je höher die Qualität der verwendeten Rohstoffe ist, umso höher ist die Verdaulichkeit des Futters – und dementsprechend auch die Qualität des Futtermittels selbst. Einen weiteren sehr bedeutenden Einfluss auf die Verdaulichkeit hat das Herstellungsverfahren: So sind extrudierte Produkte (Kroketten) deutlich höher verdaulich als Quetschflocken (vergleichbar mit unserem „Frühstücksmüsli)

Folgende Kriterien sind Zeichen für eine gute/hohe Verdaulichkeit:

  • kleine Fütterungsmenge
  • kleine Kotmenge
  • gute Kotkonsistenz

Die Verdaulichkeit ist allerdings nicht nur allein von der Art und Qualität der Nahrung abhängig, sondern auch vom Tier selbst. Bei nervösen und älteren Tieren kann die Verdaulichkeit eines Futtermittels durch eine zu rasche Darmpassage oder nachlassende Funktion der Verdauungsorgane abnehmen. Happy Cat- Produkte haben eine besonders hohe Verdaulichkeit (90 %) und sind daher sehr gut bekömmlich. Wie gut eine Katzennahrung vom Körper verwertet werden kann, zeigt sich übrigens deutlich an den Hinterlassenschaften. Eine nur 7,5 % niedrigere Verdaulichkeit (also 82,5 %) bewirkt eine doppelt so große Kotmenge.

Ist Rübenmelasse ein anderer Name für „Zucker“?

Rübenmelasseschnitzel (=Rübenfaser, Rübenschnitzel, Trockenschnitzel etc.) bleiben übrig, wenn der Zuckerrübe bei der Zuckerherstellung Kristallzucker und Melasse (Zuckersirup) entzogen wird. Es sind also die Zellwände der Zuckerrübe. In der Nutztierfütterung wird eine noch sehr zuckerhaltige Qualität als Mastfutter verwendet, was zu Missverständnissen führt.

In der Heimtierfütterung verwendet man dagegen eher eine quasi "entzuckerte" sehr rohfaserreiche Qualität von Rübenmelasseschnitzel und zwar nicht zur Mast oder Geschmacksverbesserung, sondern als Ballaststoff. Ballaststoffe sind unerlässlich für die Darmgesundheit und können im Notfall auch Bakteriengifte krankmachender Darmerreger binden. 

Diese Qualität enthält deshalb nur noch minimalste Spuren von Zucker - in so kleiner Menge, dass man diese Zuckerrübenschnitzel sogar in Diabetikernahrung einarbeitet! 

Um also ganz genau zu sein: Wenn der Rohfaseranteil (entspricht etwa mengenmäßig dem Anteil an Zuckerrübenschnitzel) in 100 g Futter ca. 2,5-3,5 % beträgt, entspricht das bei einer Tagesfuttermenge von ca. 100 g für einen ca. 9 kg schweren Maine Coon Kater ca. 3 g. In 100 g unmelassierten (entzuckerten) Trockenschnitzeln sind noch ca. 6,8 g Restzucker enthalten. Das sind 6,8 %. Also findet man in 3 g Trockenschnitzel (also pro Tagesfutterration für den 9 kg Kater) maximal 0,2 g Zucker.

Warum werden die tierischen Proteinquellen nicht mehr als „Fleischmehl“ bezeichnet?

Durch neue gesetzliche Vorgaben für die Bezeichnung der Einzelfuttermittel tierischen Ursprungs von Warmblütern werden Änderungen bei den Deklarationen notwendig. Was früher beispielsweise als „Geflügelfleischmehl“ oder „Lammfleischmehl“ bezeichnet wurde, muss nun als „Geflügelmehl“ oder „Lammmehl“ ausgewiesen werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit diesen Rohstoff „Protein vom Geflügel“ oder „Geflügelprotein“ bzw. „Protein vom Lamm“ oder „Lammprotein“ zu nennen. Da die Bezeichnung „Mehl“ sehr an „Tiermehl“ erinnert, es sich aber um einen hochwertigen Rohstoff von lebensmittelgeprüften Schlachttieren handelt, haben wir uns für die alternative Bezeichnung entschieden. 

Der Rohstoff Fisch wurde – da man hier ohnehin nicht von „Fleisch“ spricht - schon immer als Fischmehl bezeichnet. Für die nötigen Packungsänderungen gibt es eine großzügige Übergangsfrist. Da Packungsänderungen in der Sensitive-Linie bereits anstanden, haben wir die nötigen Änderungen in diesem Sortiment auch bereits umgesetzt. Bei anderen Linien wurde diese Änderung noch nicht vorgenommen. Sie werden jedoch gleich bei den nächsten anstehenden Packungsänderungen umgesetzt. Das ist der Grund dafür, dass derzeit beide Begrifflichkeiten auf den Packungen im Fachhandel zu finden sind.

Hebt die andauernde Fütterung von Kräutern nicht die Wirkung der Homöopathika auf?

Nein! Es wird davon ausgegangen, dass auch hier das Paracelsische Prinzip gilt („Die Dosis macht das Gift“) und kleinste Mengen keinen Einfluss haben. Für die Wirkung ätherischer Öle wird dahingegen ein negativer Einfluss vermutet.

Ist meine Katze schon ein Senior? 

Mit zunehmendem Alter soll man auf eine besonders schonende Ernährung achten. Für Katzen ab ca. 10 Jahre gibt es deshalb ein spezielles Senior-Produkt: Happy Cat Best Age 10+. Bei älteren, sehr ruhigen Katzen kann bei Bedarf auch Happy Cat Adult Light mit der „Senior“-Nahrung gemischt werden, um Übergewicht vorzubeugen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen übrigens zusätzlich altersbedingte Schwächen rechtzeitig zu erkennen.

Den Hund mit in den Urlaub zu nehmen, liegt im Trend. Damit es bei dem gemeinsamen Abenteuer aber keine bösen Überraschungen gibt, gilt es einige Vorbereitungen zu treffen:

Ist meine Katze schon ein Senior? 

Mit zunehmendem Alter soll man auf eine besonders schonende Ernährung achten. Für Katzen ab ca. 10 Jahre gibt es deshalb ein spezielles Senior-Produkt: Happy Cat Best Age 10+. Bei älteren, sehr ruhigen Katzen kann bei Bedarf auch Happy Cat Adult Light mit der „Senior“-Nahrung gemischt werden, um Übergewicht vorzubeugen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen übrigens zusätzlich altersbedingte Schwächen rechtzeitig zu erkennen.

Ist meine Katze schon ein Senior? 

Mit zunehmendem Alter soll man auf eine besonders schonende Ernährung achten. Für Katzen ab ca. 10 Jahre gibt es deshalb ein spezielles Senior-Produkt: Happy Cat Best Age 10+. Bei älteren, sehr ruhigen Katzen kann bei Bedarf auch Happy Cat Adult Light mit der „Senior“-Nahrung gemischt werden, um Übergewicht vorzubeugen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen übrigens zusätzlich altersbedingte Schwächen rechtzeitig zu erkennen.

Was muss man bei der Fütterung von Katzen nach einer Kastration beachten?

Eine Kastration bewirkt im Organismus weitreichende hormonelle Veränderungen, die Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel haben. Daher nehmen die meisten Katzen nach einer Kastration bei gleichbleibender Ernährung und Bewegung zu. Es wird angenommen, dass ein kastriertes Tier aufgrund dieser Stoffwechselveränderungen nur noch 75 – 80% der Futter- und Energiemenge (Kalorienmengen) benötigt, die es vor der Kastration brauchte. 

Daher ist es nach einer Kastration äußerst wichtig die Fütterung anzupassen und das Gewicht des Tieres regelmäßig – idealerweise 14 tägig oder spätestens monatlich -  zu kontrollieren. 

Welches Katzenfutter nach der Kastration?

Das ideale Futter nach einer Kastration enthält weniger „Energie“, also weniger Kalorien als das Futter, das das Tier vorher bekommen hat. Speziell für kastrierte Katzen wurde die Rezeptur von Happy Cat Sterilised entwickelt. Abwechslung können die ebenfalls gut geeigneten Sorten Voralpen-Rind (bzw. Voralpen-Rind Indoor für Wohnungskatzen) und Happy Cat Light bieten. 

Zudem sollte man sehr konsequent darauf achten, dass es nicht so viel „nebenher“ gibt. Wenn, dann am besten kleinere Mengen von Leckerchen oder Snacks, die weniger gehaltvoll sind. Bekommen Katzen regelmäßig zum Trockenfutter auch Nassfutter angeboten, so sollte man natürlich auch auf den Fettgehalt des Nassfutters achten und besser auf Sorten mit besonders niedrigem Fettgehalt (maximal 1 % Rohfett) zurückgreifen. 

Was außer der Ernährung wichtig ist

Ein weiterer guter Tipp um Übergewicht vorzubeugen ist es, die Katze zu mehr Bewegung zu motivieren: Schon kurze „Spiele“ von 10-15 Minuten täglich helfen effektiv Kalorien zu verbrennen. Darüber hinaus haben sich bei der Katze besonders Spielzeuge als wirkungsvoll erwiesen, mit denen sich sie ihr Futter selbst „erarbeiten“ muss.

Ist meine Katze schon ein Senior? 

Mit zunehmendem Alter soll man auf eine besonders schonende Ernährung achten. Für Katzen ab ca. 10 Jahre gibt es deshalb ein spezielles Senior-Produkt: Happy Cat Best Age 10+. Bei älteren, sehr ruhigen Katzen kann bei Bedarf auch Happy Cat Adult Light mit der „Senior“-Nahrung gemischt werden, um Übergewicht vorzubeugen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen übrigens zusätzlich altersbedingte Schwächen rechtzeitig zu erkennen.

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